Dienstag, 31. Juli 2012

Spaghetti Bolognese

Man stellt es im Grunde genommen nicht anders her, als Spaghetti Bolognese mit Fleisch. Nur nimmt man statt des Faschierten (für meine deutschen Leser: Hackfleisch) Sojagranulat und eventuell 2 oder 3 Soja-Cevapcici.

Die Zutaten sind also:
    1 Zwiebel
    Sojagranulat
    2 - 3 vegane Soja-Cevapcici
    etwas Öl zum Anbraten
    2 Suppenwürfel zum Kochen des Sojagranulats
    eventuell Sojasauce (es geht aber auch ohne)

Für die Tomatensauce:
    2 - 3 große Tomaten
    Tomatenmark
    2 - 3 Knoblauchzehen

 und natürlich Spaghetti :-)


Das Sojagranulat in der Suppe kurz kochen, Zwiebel fein schneiden und in Öl dünsten, das gekochte Sojagranulat und die zerdrückten Soja-Cevapcici dazugeben und gut anbraten.

Für die Tomatensauce die Tomaten kurz mit heißem Wasser abbrühen, schälen und pürieren,. Etwas Öl erhitzen und mit einem kleinen Löffel Mehl verrühren, die pürierten Tomaten dazugeben, etwas Tomatenmark darunterrühren und mit dem zerdrückten oder klein geschnittenen Knoblauch würzen. Mit der Suppe, in der das Soja gekocht wurde, nach Bedarf aufgießen.
Man kann das ganze auch mit Zwiebel machen, dann dünstet man vorher den klein geschnittenen Zwiebel, rührt einen Löffel Mehl darunter an und fügt dann die pürierten Tomaten hinzu. Ich persönlich mag es jedoch ohne Zwiebel lieber.

Letztendlich werden die Tomatensauce und das fertig gebratene Sojagranulat miteinander vermischt.



Und so sieht es fertig aus. :-)

Montag, 30. Juli 2012

Ovid, röm. Philosoph und Dichter, 43 v.Chr. - 18 n.Chr.

Das Zeitalter welches wir das Goldene benannt haben, 
war gesegnet mit den Früchten der Bäume 
und mit den Kräutern, welche die Erde hervorbringt, 
und der Mund der Menschen wurde nicht mit Blut befleckt. 
Damals bewegten die Vögel ihre Schwingen sicher in den Lüften, 
und der Hase durchstreifte das freie Feld ohne Furcht. 
Damals wurde der Fisch nicht das arglose Opfer des Menschen. 
Jeder Ort war ohne Verrat; keine Ungerechtigkeit herrschte - 
alles war von Friede erfüllt.
 In späteren Zeitaltern schmähte und verachtete ein Unheilstifter 
diese reine einfache Nahrung und versenkte in seinen gefräßigen 
Wanst Speisen, die von Leichnamen herrühren. 
Damit öffnete er zugleich der Schlechtigkeit den Weg.

Gebratene Zucchinischeiben

Wenn man es einmal schnell, einfach und kalorienarm haben möchte, bieten sich gebratene Zucchinischeiben an.

Wir schneiden die Zucchini in dünne Scheiben, würzen sie mit etwas Knoblauchgranulat, eventuell auch etwas Salz, und braten sie schnell in ganz wenig Öl.

Manchmal essen wir Reis oder Quinoa dazu, manchmal nur ein Löffelchen Ketchup und ein Stück Dinkelbrot. In jedem Fall schmecken die Zucchinischeiben hervorragend, machen satt und sind in wenigen Minuten hergestellt.


Dienstag, 24. Juli 2012

Schoko-Bananeneis vegan

2 Bananen
etwa 200 g Sojajoghurt Vanille
200 ml Sojasahne
4 - 5 EL Kakao

in der Küchenmaschine fein pürieren.

Dann entweder in die Eismaschine oder in Ermangelung einer solchen in den Gefrierschrank.

Da sich das Eis beim Fotografieren etwas unkooperativ gezeigt hat, folgt das Foto beim nächsten Mal. :-)

Sonntag, 22. Juli 2012

Nette Geschichte...

Tolstoi hatte seine Tante, die eine passionierte Fleischesserin war, zu sich eingeladen. Sogleich nach ihrer Ankunft führte er sie ins Esszimmer, wo sie den Truthan lebend auf ihrem Teller gebunden vorfand. Er sagte zu ihr: «Umbringen musst du ihn schon selber, wir haben es nicht übers Herz bringen können.»

Spaghetti mit Schnittlauchsauce und veganem Gyros

Zutaten für die Sauce:
     1 kleiner Zwiebel
     Schnittlauch
     1 EL Mehl
     Sojamilch
     Soja Cuisine

Zwiebel klein schneiden und kurz in Öl anbraten, Sojamilch mit Mehl verrühren und zum Zwiebel geben, geschnittenen Schnittlauch dazugeben, noch etwas Soja Cuisine hinzufügen, kurz aufkochen, eventuell noch mit etwas Wasser aufgießen.

Inzwischen veganes Gyros anbraten (alternativ auch in Streifen geschnittene Sojawurst - oder auch beides) und Spaghetti kochen.

Schnittlauchsauce über die Spaghetti gießen und das gebratene Gyros darübergeben.



Mit Schnittlauch aus dem eigenen Garten schmeckt die Schnittlauchsauce besonders fein. :-)

Samstag, 21. Juli 2012

Vegane Schoko-Bananenmuffins

Manchmal bekommt man auch vegane Geschenke. Diese wundervollen Muffins hat heute meine Nichte mitgebracht. Daher weiß ich leider das Rezept nicht.
 Ich weiß nur, dass sie mit Reisschokolade hergestellt wurden und hervorragend geschmeckt haben...
... und dass manche Familienmitglieder etwas zu kurz gekommen sind. ;-)

Mittwoch, 18. Juli 2012

Mahatma Gandhi...


"Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit."





Sojamedaillons gebacken

Die bedürfen soweit eigentlich keiner Erklärung. Bevor man sie weiterverarbeitet, kocht man die Sojamedaillons kurz in Gemüsesuppe mit einem Spritzer Sojasauce.
Beim Panieren ersetze ich das Ei durch Sojamilch, vermischt mit etwas Soja Cuisine. Eventuell gebe ich auch etwas veganen Ei-Ersatz hinzu. Das ist aber nicht zwingend notwendig.
Meist paniere ich auch noch ein paar Zucchinischeiben oder Champignons mit.

Die Sauce Tartare stelle ich mit Sojajoghurt und Sojamayonnaise her. Schnittlauch, Knoblauch, Salz... und fertig.

Die Brokkoli koche ich nur kurz an und brate sie dann in ganz wenig Öl.


Ein wirklich hervorragendes Essen, und es hat bisher jedem unserer Gäste geschmeckt.

Dienstag, 17. Juli 2012

Tiere sind keine Lebensmittel


Wahre Worte

Es wird ein großer Fortschritt in der Entwicklung der Menschheit sein, wenn wir Früchteesser werden und die Fleischesser von der Erde verschwinden. Alles wird möglich auf unserem Planeten von dem Augenblick an, wo wir die blutigen Fleischmahle und den Krieg überwinden.

Aurore, Dupin (1804-1876)

Synonym für: George Sand; franz. Schriftstellerin 


Veganes Kartoffelgulasch

auch eine ganz simple Sache - schnell und einfach herzustellen.

Zutaten:
     3 große Zwiebeln
     4 - 5 Kartoffeln
     Vegane Bratwurst
     Paprikapulver
     1/2 Suppenwürfel (Gemüse)
     Sojasauce
     Salz
    gemahlener Kümmel 
   
Zwiebel goldgelb andünsten, geschälte und in Würfel geschnittene Kartoffeln dazugeben, mit Paprikapulver und gemahlenem Kümmel würzen, mit Gemüsesuppe aufgießen, salzen, und auf kleiner Flamme weichkochen lassen.
Inzwischen Sojabratwurst in Scheiben schneiden und anbraten, zum Gulasch dazugeben, mit etwas Sojasauce vollenden.


Samstag, 14. Juli 2012

Nur Tiere...

Auschwitz fängt da an, 
wo einer im Schlachthof steht und sagt, 
es sind ja nur Tiere.

Adorno, Theodor W. (1903-1969) 
Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist 






Erbsen-Champignonreis


da ist nicht viel Erklärung nötig :-)

Zutaten:
     Zwiebel
     Erbsen 
    Champignons 
    Reis
    Salz

Zwiebel schneiden, in Öl andünsten, Erbsen und geschnittene Champignons dazugeben, einige Minuten weiterdünsten, dann 2 Becher Wasser und 1 Becher Reis dazugeben, salzen nicht vergessen, halb zugedeckt fertig dünsten.



Freitag, 13. Juli 2012

Zum Nachdenken...

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern 
wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."

Albert Einstein






Vegane Gemüsepfanne

... unser "Sommerfavorit"
und ganz einfach herzustellen.

Zutaten:
     Frühlingszwiebel
     Knoblauch
     Zucchini
     Brokkoli
     Melanzani
     Karotten
     Tomaten
     Chamignons
     
     Woknudeln
     Sojasauce

(Menge je nach Bedarf)


Die Herstellung ist völlig simpel. Zwiebel schneiden und anrösten, Gemüse und Champignons würfelig schneiden, Brokkoli leicht ankochen, alles zusammenmischen und anbraten.
Dann - aber wirklich erst dann - salzen, eine Hand voll Woknudeln dazugeben und 5 Minuten fertig dünsten. Mit etwas Sojasauce abschmecken. Und fertig!
Schmeckt hervorragend und hat sicherlich weniger Kalorien als die Schokoladentorte. :-)

Samstag, 7. Juli 2012

Schokoladentorte vegan

Naja, mit dem Wegfallen der Süßigkeiten ist das so eine Sache. Aber Schokoladentorte isst man schließlich nicht täglich. ;-)



Für den Teig:
200 gZucker
2 ELKakaopulver, gehäuft
300 gMehl
2 TLBackpulver
2 TLNatron
1 TLSalz
150 mlÖl (Sonnenblumenöl)
2 TLEssig
400 mlSojamilch
Für die Füllung:
200 gSchokolade, zartbitter (vegan)
200 mlSoja - Sahne
400 gErdbeeren


Zubereitung

Zucker, Kakaopulver, Mehl, Backpulver, Backnatron und Salz mischen. Sonnenblumenöl, Essig und Sojamilch verrühren und unter die Mehlmischung rühren. In eine gefettete Springform füllen und bei 180°C etwa 45 Minuten backen. Auskühlen lassen und quer halbieren.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und die Sojasahne unterrühren. Auskühlen lassen. Die Hälfte der Schokocreme auf den unteren Boden streichen, mit den Erdbeeren belegen (12 zur Dekoration zurückbehalten). Den oberen Boden darauf setzen und mit der restlichen Creme bestreichen. Mit den Erdbeeren dekorieren.

Freitag, 6. Juli 2012

Vom Vegetarier zum Veganer

Es ist nun etwa 12 Jahre her, dass ich mich dafür entschieden habe, kein Fleisch mehr zu essen. Meine Gründe dafür waren rein ethischer Natur. Ich hatte einfach zu viel über die Massentierproduktion gehört und gelesen und wollte nicht mehr Nutznießer dieser Grausamkeiten sein. Der gesundheitliche Aspekt war für mich damals nur zweitrangig, wenngleich ich festellen konnte, dass ich mich bald gesünder und energiegeladener fühlte. Anfangs empfand ich die fleisch- und wurstlose Ernährung schon als Verzicht, jedoch gewöhnte ich mich sehr rasch daran.

Nun - 12 Jahre später - habe ich mich dazu entschlossen, auch keine Milchprodukte und Eier mehr zu essen. Ausschlaggebend dafür war ein Vortrag von Rüdiger Dahlke, den ich hörte. "PEACEFOOD".
Ich wusste ziemlich rasch, dass ich mit diesem Wissen und diesen Informationen einfach nicht weitermachen konnte, wie bisher.
Zum Unterschied zu früher war nun allerdings auch der gesundheitliche Aspekt für mich maßgebend. Viele Tatsachen sind mir heute bewusster als früher. Zum Beispiel die Abstrusität des Konsums von tierischer Muttermilch. Für 75 % der erwachsene Weltbevölkerung ist Laktoseintoleranz der Normalfall, da nach dem Säuglingsalter nicht mehr genügend Laktase, die zur Aufspaltung des Milzuckers nötig ist, gebildet wird.
Natürlich spielte auch das Wissen, dass für die Milchproduktion kaum weniger Grausamkeiten nötig sind als für die Fleischproduktion, für meine Entscheidung eine Rolle.

Naja, und ein paar Kilo abnehmen würde ich auch ganz gerne. ;-) Und da nun die meisten Süßigkeiten für mich wegfallen werden, hab ich ja gute Aussichten.