Donnerstag, 29. November 2012

Kim und Indymedia

Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt.

So steht es in Wikipedia, und so wird es wohl auch stimmen. Eine Plattform, auf der jeder ungebremst und unzensiert seine Meinung äußern darf, einen anderen verleumden darf, schlecht recherchierte Berichte verfassen darf und seinen Mitmenschen gewaltigen Schaden zufügen darf. Und er kann sich noch dazu auch ganz sicher sein, dass er unendlich viele Nachplapperer finden wird, begeisterte "Mitverurteiler", und dann noch welche, die, wie im  Fall von Kim VeganWonderland auch noch die gesamte vegane Ernährungsform in Grund und Boden stampfen können. Und das alles, ohne auch nur ein bisschen Hirn benützen zu müssen.

Indymedia Austria“ stellt laut des Verfassungsschutzberichts 2005 des Österreichischen Innenministeriums eine der „bekanntesten und am häufigsten genutzten Internetplattformen des linksextremen Spektrums in Österreich dar“.[14] 
So steht es ebenfalls in Wikipedia. 
Nun, seit Ende Juni 2012 ist at.Indymedia.org abgeschaltet. Die Gründe hierfür sind im Abschiedsstatement ausführlich erklärt. Es sind gute Gründe.

Ich lese gerade die Bücher "Gespräche mit Gott". Nun, wie ich Gott begriffen habe, würde er in so einem Fall wohl sagen: "Es ist nicht gut oder schlecht, jemanden zu verleumden, zu verurteilen, über ihn Halb- oder Unwahrheiten zu verbreiten und ihm bewusst Schaden zuzufügen. Es ist nicht falsch oder richtig. Es ist nur der Versuch jedes Einzelnen, darzustellen, WER-ER-WIRKLICH-IST. Und wenn man diesen fatalen Bericht über Kim liest, und dann noch die dazugehörigen Kommentare, dann kann man nur sagen, DAS ist vielen wirklich hinreichend gelungen.

Mittwoch, 28. November 2012

Seitanbraten

Das brauchst du dazu:
     300 g Seitanmehl
     300 ml Wasser
     100 g geriebene Mandeln
     1 Zwiebel (mittelgroß)
     2 EL Tomatenmark
     2 - 3 TL Salz
     1/2 TL Pfeffer
     5 EL Sojasauce
     3 EL Hefeflocken
     Semmelbrösel (falls die Masse zu weich ist)

So machst du es:

  • Seitanmehl mit den Gewürzen in der Küchenmaschine vermischen und nach und nach Wasser zugeben bis der Teig eine zähe Konsistenz erhält
  • falls der Teig zu weich ist, etwas Semmelbrösel dazugeben
  • den Braten in die entsprechende Form bringen und 1 1/2 Stunden bei 150° backen



Du kannst den fertigen Braten auch in Scheiben schneiden und noch einmal auf beiden Seiten anbraten.

Montag, 19. November 2012

Kirschtorte vegan

Du brauchst dazu:

Für den Teig:
     400 g Mehl
     200 g Zucker
     2 EL Ei-Ersatz vegan
     460 ml Sojamilch
     2 Pk. Vanillezucker
     1 Pk. Backpulver
     etwas Kakaopulver

Für die Creme:
     250 g vegane Margarine
     1 Pk. Puddingpulver Vanille
     400 ml Sojamilch
     1 Pk. Vanillezucker
     3 EL Zucker
     200 g Schokolade zartbitter
     2 Gläser Kirschen oder Weichseln

So machst du es:

Zuerst den Teig:
  • den Ei-Ersatz mit etwas Sojamilch aufschlagen
  • den Zucker dazugeben und schaumig rühren
  • die restlichen Zutaten dazugeben, den Teig in eine Springform füllen und bei 180° ca. 35 - 40 Minuten backen
  • auskühlen lassen und in der Mitte durchschneiden
Dann die Fülle:
  • den Vanillepudding nach Packungsanweisung kochen, jedoch nur 400 ml Sojamilch verwenden
  • die Schokolade im heißen Pudding verrühren
  • auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und die Margarine darunterrühren
  • die Kirschen abseihen und abtropfen lassen und mit der Hälfte der Creme verrühren
Um den Tortenboden einen Tortenring stellen und die fertige Fülle einstreichen. Mit dem oberen Teil der Torte bedecken, mit dem Rest der Creme bestreichen und verzieren.
Im Kühlschrank fest werden lassen.


Samstag, 17. November 2012

Pizzabrötchen vegan

Pizzabrötchen sind er ideale Nachmittags-Happen für Geburtstagsfeiern oder ähnliches. Sie lassen sich mit wenig Zeit- und Arbeitsaufwand herstellen und kommen bei den Gästen immer wieder gut an.

Du brauchst dazu:
     Tomaten
     Frühlingszwiebeln
     Melanzani
     Zucchini
     Champignons
     Hefeschmelz
     Cevapcici vegan
     Toastbrot
     Salz
     Pfeffer
     Majoran
     Knoblauch
     Öl

So machst du es:

  • die Cevapcici zerdrücken und mit den fein geschnittenen Frühlingszwiebeln in heißem Öl anbraten 
  • Gemüse und Champignons kleinwürfelig schneiden und mitdünsten
  • mit Salz, Pfeffer, Majoran und Knoblauch würzen
  • Hefeschmelz herstellen und darunterrühren
  • das Toastbrot diagonal durchschneiden und mit der fertigen Masse bestreichen
  • bei 180° etwa 10 - 12 Minuten überbacken

Donnerstag, 15. November 2012

Unsere veganen Tiere


Vor etwa 5 Monaten haben wir beschlossen, unsere Hunde vegetarisch zu ernähren. Wir haben diesen Entschluss nicht unbedacht gefasst, wir haben unzählige Informationen gesammelt und das Internet nach entsprechenden Erfahrungsberichten durchstöbert.
Sehr beeindruckend fanden wir einen Bericht des Tierheims in Siegen, wo alle Hunde vegetarisch ernährt werden und das vorzüglich funktioniert.
Manche Leute mögen uns für Tierquäler halten. Viele, denen ich davon erzähle, belehren mich, dass diese Art der Ernährung für einen Hund nicht artgerecht sei. Nun, ich bin der Überzeugung, dass auch das herkömmliche Dosen- und Trockenfutter nicht wirklich artgerecht ist.
Für uns haben alle Tiere den gleichen Stellenwert und wir ernähren uns selbst vegan. Und wir fanden, dass für unseren Wunsch, Hunde im Haus zu halten, nicht andere Tiere getötet werden sollten.
Wir füttern Pitti Boris und unsere Hunde fressen es gern und vertragen es auch gut. Sie bekommen öfter, Nudeln, Reis oder Kartoffeln dazu, auch ein Löffelchen Sonnenblumenkernöl  wissen sie zu schätzen. Sie fressen sehr gerne rohes Gemüse. 

Lupo liebt Zucchini und Kürbis ganz besonders. Wo immer im Haus er gerade tief und fest schläft, wenn ich beginne, Zucchini zu schneiden, hört er es und ist sofort zur Stelle. 




Balu mag das zwar auch, aber noch lieber mag er Erdbeeren. Er steht im Sommer gerne im Erdbeerbeet und frisst alle Erdbeeren auf. 





Beide Hunde haben ein glänzendes Fell und sind lebhaft und vergnügt. Sogar Lupo, der früher manchmal etwas lethargisch wirkte, entwickelt wieder ungeahntes Temperament.

Da diese Umstellung so gut funktioniert hat, haben wir den Versuch gewagt, auch unseren sechsjährigen Kater vegetarisch zu ernähren. Und siehe da - er scheint der geborene Vegetarier zu sein. Früher mussten wir immer mindestens 3 verschiedene Futtersorten im Haus haben, und was immer man ihm anbot, er mäkelte herum. Seit wir Amicat füttern, braucht er nichts anderes mehr. Er liebt dieses Futter und verlangt nie nach etwas anderem. Er ist gesund und kräftig und sogar sein enormer Spieltrieb, den er in seiner Kindheit und Jugend hatte, ist wieder erwacht.
Naja, und Michi ist Gott sie Dank von Natur aus Veganer. :-)

Dienstag, 13. November 2012

Hin und wieder muss gefeiert werden

Mein Yogakurs in Mautern ist nun wieder mal zu Ende, und so haben meine "Mauterner" und ich eine kleine Feier mit einem veganen Buffet veranstaltet. Es gab vegane LandleberwurstLeberwurst,und veganen EiaufstrichZwetschkenkuchen und vegane Paprikawurst, frisches Gebäck und verschiedene Säfte. Hat allen sehr gut geschmeckt. :-)







Landleberwurst vegan

Manchmal frage ich mich, warum so viele Aufstriche auf Fleischbasis hergestellt werden, wo es doch wirklich genügend Möglichkeiten gibt, sie ohne Fleisch herzustellen. Diese vegane Landleberwurst kann mit jedem Fleischaufstrich locker mithalten. Er ist schnell gemacht und kostet fast nichts.

Das brauchst du dazu:
     200 g Linsen
     1/2 Stange Lauch
     100 g Sonnenblumenkerne
     3 EL Mandelmus
     Pfeffer
     Knoblauchgranulat
     Majoran
     2 EL milchfreie Margarine
     1 EL Hefeflocken (optional)

So machst du es:

  • Lauch fein hacken
  • Linsen und Lauch gemeinsam in wenig Wasser kochen (etwa 20 Minuten)
  • abkühlen lassen und pürieren
  • Sonnenblumenkerne ohne Fett leicht anrösten und fein mahlen
  • alle Zutaten miteinander vermischen
  • mit etwas Salz, Knoblauchgranulat, Pfeffer und Majoran würzen

Montag, 12. November 2012

Ralph Waldo Emerson (1803-1882), Schriftsteller und Politiker

Sie haben soeben zu Mittag gegessen;
und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: 
Sie sind mitschuldig.

Leberwurst vegan

Du brauchst dazu: 

     100 g Tofu
     50 g Sojamilch
     1 TL Majoran
     1/2 TL weißer Pfeffer
     1/4 TL Thymian
     1/2 TL Salz
     1/2 TL Knoblauchgranulat
     1/2 TL Zwiebelsalz
     etwas Tomatenmark für die Farbe
     etwas Sojasoße für die Farbe
     1 TL Johannisbrotkernmehl für eine festere Konsistenz

Du brauchst nichts weiter zu tun, als alle Zutaten in den Mixer zu geben und gut durchzumixen.
Noch besser schmeckt die vegane Leberwurst, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank steht.


Montag, 5. November 2012

Seitansteaks

Bei dieser Variante der Seitanherstellung wird der übliche Vorgang umgekehrt. Anstatt den Seitan zuerst zu kochen und dann zu braten, wird er erst gebraten und dann erst gekocht. Das Ergebnis sind zarte, saftige Steaks.


Das brauchst du dazu:

     150 g Glutenmehl
     2 EL Hefeflocken
     1 TL Knoblauchpulver
     1 TL Zwiebelgranulat
     1/4 TL Pfeffer
     2 EL Sojasauce
     4 TL Gemüsesuppe
     200 ml Wasser

Und so machst du es:

  • Gewürze, Sojasauce, Gemüsesuppe und Hefeflocken mischen  
  • in diese Mischung das Glutenmehl geben und verrühren (wenn es zu trocken erscheint, ein wenig Wasser dazugeben) 
  • den Seitan auf der Arbeitsplatte noch einmal gut durchkneten und dann in Scheiben schneiden
  • nun die rohen Seitanstücke beidseitig anbraten
  • wenn die Steaks auf beiden Seiten gut gebräunt sind, mit Wasser aufgießen uind 45 Minuten bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze kochen.
  • danach noch etwa 2 Stunden ziehen lassen
  • vor dem Servieren leicht ausdrücken und noch kurz erwärmen

Samstag, 3. November 2012

Kartoffelsuppe vegan

Das brauchst du dazu:

     350 - 400 g Kartoffeln
     1 1/2 l Gemüsesuppe
     1 Zwiebel
     4 - 5 große Champignons
     Salz
     Pfeffer
     Kümmel
     Majoran 
     3 - 4 Lorbeerblätter
     Öl
     Soja cuisine
     1 EL Reismehl oder Maisstärke

So machst du es:
  • die rohen Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden
  • Zwiebel fein schneiden und in heißem Öl glasig dünsten
  • mit der Suppe aufgießen und die Kartoffelwürfel sowie die Lorbeerblätter dazugeben
  • die Kartoffeln weich kochen
  • inzwischen die Champignons schneiden und in etwas heißem Öl anbraten
  • dann die Champignons aus der Pfanne nehmen und zur Kartoffelsuppe geben
  • mit dem Reismehl (oder der Maisstärke) und dem restlichen Öl eine helle Einbrenn herstellen, mit 1 - 2 Schöpflöffel Suppe sowie etwas Soja cuisine verrühren und mit dem Schneebesen in die Suppe rühren
  • die Suppe noch einmal kurz aufkochen lassen
  • die Lorbeerblätter heraus nehmen und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen

Freitag, 2. November 2012

Nussbraten vegan

Das brauchst du dazu:

    1 Zwiebel
    1 Karotte
    150 g Haselnüsse gemahlen
    150 g Walnüsse gemahlen
    150 g Sojagranulat
    50 g Hefeflocken
    2 EL Seitanmehl
    2 TL Johannisbrotkernmehl
    2 EL Tomatenmark
    300 ml Gemüsesuppe
    Öl
    Salz und Pfeffer
    1 TL Petersilie gehackt
    Semmelbrösel
    50 ml Soja cuisine
    1 EL Mehl oder Maisstärke
    2 - 3 El Sojasauce


So machst du es:

  • Zwiebel fein schneiden
  • Karotte fein raspeln
  • Öl erhitzen und die Zwiebel mit der Karotte anbraten
  • Sojagranulat in Gemüsesuppe kurz kochen und 10 Minuten ziehen lassen
  • dann abseihen und ausdrücken und kurz mitrösten
  • mit der Hälfte der Gemüsesuppe aufgießen und aufkochen
  • etwa 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen
  • die Nüsse, die Hefeflocken, Seitanmehl und Johannisbrotkernmehl unterrühren und mit dem Tomatenmark und den Gewürzen abschmecken
  • den Teig vom Herd nehmen und gut durchkneten, bis ein feuchter, fester Teig entsteht
  • eventuell mit Semmelbröseln die Konsistenz korrigieren
  • den Teig mit nassen Händen zu einem Braten formen und in eine gefettete Auflaufform geben
  • ca. 30 Minuten bei 180° im vorgeheizten Backrohr backen
     Für die Sauce:
  • Mehl oder Maisstärke in heißem Öl anschwitzen
  • mit der Gemüsebrühe aufgießen
  • mit etwas Tomatenmark und Soja cuisine verrühren
  • kurz aufkochen lassen
  • mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken