Dienstag, 23. Oktober 2012

Schokoladetorte vegan

Das brauchst du dazu:
  • 300 g Mehl
  • 200 g braunen Zucker
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Pk. Backpulver
  • 1/4 l Pflanzenöl
  • 1/4 l Sojamilch
  • 1 EL Margarine vegan
  • 2 - 3 EL Marillenmarmelade
  • 100 g Kochschokolade ohne Milch
  • 100 g Schokokuverture zartbitter


So machst du es:


  • Mehl, Zucker, Kakao, Vanillezucker mit dem Backpulver mischen
  • Öl und Sojamilch dazugeben
  • die gebrochene Schokolade darunterheben
  • Den Teig in eine gefettete Form geben
  • im vorgeheizten Backrohr bei 180° ca. 45 Minuten backen
  • wenn der Kuchen fertig ist, mit Marillenmarmelade bestreichen (die Marmelade vorher erhitzen, das macht sie streichfähiger)
  • die Schokokuverture erhitzen, mit etwas veganer Margarine verrühren und über den Kuchen streichen

Montag, 22. Oktober 2012

Kohlnudeln mit Wurstbrät vegan

Dieses Rezept stammt aus einem Nudelkochbuch, welches eines meiner ersten Kochbücher war. Wir mochten die Kohlnudeln schon gern, als wir noch Fleisch aßen. Da haben wir sie mit Bratwurst gemacht. Jedoch mit Sojacevapcici schmecken sie noch viel besser.

Das brauchst du dazu:

  • 300 g Spaghetti
  • 1/2 Kohl
  • 4 - 5 Soja-Cevapcici
  • Öl
  • vegane Margarine
  • 1/2 Glas Rotwein
  • Gemüsesuppe (Würfel)
  • Pfeffer
  • Salz
  • veganer Streukäse


So machst du es:
  • den Kohl in Streifen schneiden, waschen und in einem Topf mit reichlich Salzwasser kochen
  • nach einigen Minuten die Spaghetti zufügen, sie werden mit dem Kohl zusammen gekocht
  • inzwischen die Soja-Cevapcici zerdrücken und in der Pfanne mit 4 EL Öl und 1 TL Margarine braten
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • wenn sie gut gebräunt sind mit Rotwein ablöschen
  • Flüssigkeit bei starker Hitze verkochen lassen
  • nun 1 Tasse Gemüsesuppe (oder mehr) zugießen und bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten kochen lassen
  • die fertigen Spaghetti abseihen, in eine Schüssel füllen
  • das Wurstbrät darüber gießen und gut vermischen
  • Käse darüber streuen und servieren

Sonntag, 14. Oktober 2012

Bertha von Suttner (1843-1914)


"Meiner Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen, wo niemand sich wird mit Leichen ernähren wollen, wo niemand mehr sich zum Schlächterhandwerk bereit finden wird. Wie viele unter uns gibt es schon jetzt, die niemals Fleisch äßen, wenn sie selber das Messer in die Kehle der betreffenden Tiere stoßen müssten!"


Bertha von Suttner (1843-1914)

Pazifistin; Friedensnobelpreis 1905

Krautnockerl

Krautfleckerl und Krautnockerl zählen zu meinen absoluten Lieblingsessen. Allerdings hab ich einige Zeit gebraucht, bis sie so schmeckten, wie ich sie von meiner Mutter kannte. Auf alle Fälle braucht man dazu einen guten Topf, in dem sich nichts anlegt und man das Kraut dünsten kann, bis es eine schöne braune Farbe annimmt.

Du brauchst dazu:

  • 1 mittelgroßen Krautkopf
  • 1 - 2 Zwiebeln
  • Kümmel gemahlen
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • Öl


  • 400 g Mehl
  • Wasser
  • Salz
  • 1 EL Öl


So machst du es:
  • das Kraut fein schneiden oder hobeln
  • Zwiebel fein schneiden
  • Öl erhitzen und darin den Zucker leicht anbräunen lassen
  • Zwiebel dazugeben und goldgelb dünsten
  • Kraut dazugeben und unter häufigem Umrühren dünsten, bis es bräunt
  • mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen
  • aus Mehl, Wasser, Salz und Öl einen zähflüssigen Teig herstellen und so lange schlagen, bis er Blasen wirft
  • den Teil durch ein Spätzlesieb in Salzwasser einkochen und so lange kochen, bis die Spätzle an die Oberfläche steigen
  • abseihen, abschrecken und abtropfen
  • mit dem gedünsteten Kraut vermischen


Wenn einem der Aufwand mit den Nockerln zu groß ist oder man grade nicht so viel Zeit hat, sind Fleckerl oder Farfalle ohne Ei eine sehr gute Alternative.

Samstag, 13. Oktober 2012

Vegane Paprikawurst

Du brauchst dazu:

  • 300 g Weizengluten
  • 5 EL Semmelbrösel
  • 2 TL Knoblauchgranulat
  • 3 TL Zwiebelgranulat
  • 1 TL Pfeffer
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Kümmel
  • 5 TL Paprika
  • 350 ml Wasser
  • 6 EL Tomatenmark
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 - 2 TL Senf
  • 6 EL Öl


So machst du es:
  • zuerst vermischst du die trockenen Zutaten miteinander
  • dann verrührst du die flüssigen Zutaten und mischst sie zu den trockenen Zutaten
  • diese Masse knetest du gut durch
  • vom fertigen Teig schneidest du kleine Stücke ab und rollst Würstchen daraus
  • die Würstchen wickelst du in Alufolie und lässt sie 50 - 60 Minuten über Dampf garen
  • dann etwas auskühlen lassen, auswickeln und braten oder grillen


Freitag, 12. Oktober 2012

Vegane Rostbratwurst

Auch als Veganer hat man hin und wieder Lust auf Bratwurst. Diese Wurst ist sehr einfach herzustellen und schmeckt wirklich gut.

Das brauchst du dazu:
     100 g Weizengluten
     100 g Tofu
     100 g Wasser
     4 EL Öl (Sonnenblumenöl)
     1/4 TL Pfeffer
     1/2 TL Zwiebelgranulat
     1/2 TL Knoblauchgranulat
     1/2 TL Majoran gerebelt
     1/4 TL Kümmel gemahlen
     1 TL Salz
     1 TL Johannisbrotkernmehl


So machst du es:
  • zuerst vermischst du die trockenen Zutaten miteinander (Weizengluten, Pfeffer, Zwiebelgranulat, Knoblauchgranulat, Kajoran, Kümmel, Salz und Johannisbrotkernmehr
  • den Tofu schneidest du in Stücke und mixt ihn mit Wasser und Öl gut durch
  • dann vermischst du alles miteinander und knetest es gut durch
  • vom fertigen Teig schneidest du kleine Stücke ab und rollst Würstchen daraus
  • die Würstchen wickelst du in Alufolie und lässt sie 50 - 60 Minuten über Dampf garen
  •  und dann etwas auskühlen lassen, auswickeln und braten oder grillen

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Herzkrankheiten ernährungsbedingt?

Nun ja, bereits 1961 schrieb das amerikanische Ärztejournal: 

"90 bis 97 Prozent der Herzkrankheiten könnten durch fleischlose Kost vermieden werden." 


(Journal of the American Medical Association, 176/1961, S. 134-35)


Vegane Brokkolicremesuppe

Das ideale Essen, wenn es ganz schnell gehen muss.

Du brauchst dazu:

  • 1 l Gemüsesuppe (Würfel)
  • 1 Brokkoli
  • Knoblauch (Granulat)
  • TL Maismehl
  • Soja cuisine
  • Salz


Und so machst du es:
  • Brokkoli waschen, zerkleinern und in der Gemüsesuppe kochen
  • mit Knoblauch und eventuell etwas Salz würzen
  • etwas Soja cuisine mit Maismehl vermischen und unterrühren
  • nochmal kurz aufkochen lassen

Wir stellen die Cremigkeit der Suppe ausschließlich mit Soja cuisine und Maismehl her und verzichten auf das Pürieren, weil wir es gerne mögen, wenn die Brokkoliröschen unpüriert in der Suppe sind

Dienstag, 9. Oktober 2012

Apfelspatzen vegan

Apfelspatzen vegan herzustellen ist sehr einfach, da man nur die Butter gegen vegane Margarine austauschen muss. Ansonsten ist sowieso kein tierisches Produkt dabei vorgesehen.

Du brauchst dazu:   

  • 750 g Äpfel
  • 400 g Mehl
  • Salz
  • 1 EL Öl
  • Wasser
  • 150 g Zucker
  • 100 g vegane Margarine
  • 1 TL Zimt (optional)


So machst du es:
  • Die Äpfel schälen und blättrig schneiden
  • aus Mehl, Salz, Wasser und Öl einen zähflüssigen Teig herstellen und so lange schlagen, bis er Blasen wirft
  • den Teig durch ein Spätzlesieb in Salzwasser einkochen und so lange kochen, bis die Spätzle an die Oberfläche steigen
  • abseihen, abschrecken und abtropfen
  • Zucker in einer Pfanne leicht karamellisieren und die Margarine darin aufschäumen
  • die Äpfel und etwas Wasser dazugeben und weich dünsten
  • die Spätzle dazugeben und gut durchmischen
  • eventuell mit Zimt würzen 


Sonntag, 7. Oktober 2012

Apfelkuchen vegan

Jetzt im Herbst prasseln von allen Seiten Äpfel auf uns nieder. Diesen Apfelkuchen habe ich von meiner Mutter gelernt, als wir noch Milch und Eier aßen. Nun backe ich ihn ohne Milch und Eier, und er schmeckt genauso gut. :-)

Du brauchst dazu:

  •      200 g vegane Margarine
  •      250 g Zucker
  •      4 EL Ei-Ersatz (Sojamehl)
  •      8 EL Wasser
  •      350 g Mehl
  •      1 Pk. Backpulver
  •      1/2 Zitrone
  •      Vanillezucker
  •      1 kg Äpfel


So machst du es:
  • Ei-Ersatz mit Wasser in die Küchenmaschine geben und aufschlagen
  • Margarine und Zucker dazugeben und schaumig rühren
  • alle anderen Zutaten dazumischen und gut durchrühren
  • Äpfel schälen und in Scheiben schneiden
  • Teig und Äpfel miteinander vermischen
  • die Masse in eine gefettete Form gießen und bei 180° etwa 75 Minuten backen

Ich habe ihn in einer Guglhupf-Form aus Silikon gebacken, und leider zeigte er sich beim Herausstürzen nicht sehr kooperativ. Daher sieht er ein wenig "eingebrochen" aus. 😀😏