Freitag, 7. September 2012

Sojagulasch vegan

Man kann eigentlich nahezu alles, wozu man als Fleischesser Fleisch verwendet, auch ohne Fleisch kochen. Beim Sojagulasch bemerkt man kaum den Unterschied zu einem "richtigen" Gulasch.

Das brauchst du dazu:

     1/2 Pk. Sojawürfel (Sojagulasch) oder Sojageschnetzeltes
     2 große Zwiebeln
     Paprikapulver
     Kümmel gemahlen
     Knoblauchpulver
     Salz
     Soja cuisine
     Sojasauce 
     1 Suppenwürfel (Gemüse)
     1 Schuss Rotwein
     1- 2 EL Mehl
     vegane Kochcreme (Soja cuisine oder ähnlich)
     Öl


So machst du es:
  • schneide die Zwiebeln fein und dünste sie in Öl glasig 
  • koche währenddessen die Sojawürfel für einige Minuten in der Gemüsesuppe und seihe sie dann ab
  • gib Paprikapulver zum Zwiebel, rühre das Ganze gut durch und lösche es mit einem Schuss Rotwein 
  • lass den Rotwein gut verkochen und gieße dann die Gemüsesuppe hinzu
  • lass das Ganze nun 10 bis 15 Minuten vor sich hin köcheln, füge dann die Sojawürfel hinzu und lass das Gulasch weiterköcheln, bis die Sojawürfel weich sind
  • würze nach Geschmack mit mit Kümmel, Salz, Knoblauchpulver und Sojasauce 
  • verrühre 100 - 150 ml Wasser mit dem Mehl und rühre es zügig ein
  • lass das Ganze nochmal aufkochen und schmecke es dann mit Soja cuisine ab
Da kann eigentlich nichts schiefgehen. 😏

Donnerstag, 6. September 2012

Thomas Alva Edison (1847 - 1931)

"Ich bin sowohl Vegetarier als auch leidenschaftlicher Anti-Alkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann."

Veganer Ei-Aufstrich

Eigentlich hatte ich einen veganen Streichkäse geplant. Jedoch hat der Aufstrich von Anfang an eher wie ein Ei-Aufstrich geschmeckt. So gab ich noch - was ich ursprünglich nicht vor hatte - ein viertel Löffelchen Senf dazu, etwas Kurkuma für die Farbe - und der Ei-Aufstrich war perfekt. 


Du brauchst dazu:
     100 g Tofu
     50 g Öl 
     50 g Sojamilch
     1/4 TL Senf (oder nach Geschmack auch etwas mehr)
     1/4 TL Salz 
     1/4 TL Johannisbrotkernmehl
     1/2 TL Kala Namak
     1 EL Hefeflocken
     2 EL vegane Mayonnaise 
     etwas Kurkuma (für die Farbe)

So machst du es:
  • Tofu klein schneiden
  • alle Zutaten in den Mixer
  • gut durchmixen (mindestens 2 Minuten)
  • und aufs Brot streichen :-)  



Und das Ganze dauert kaum fünf Minuten.

Dienstag, 4. September 2012

Veganer Hafershake

Haferflocken haben viele Vorzüge. Sie liefern jede Menge Energie und wirken regulierend auf den Blutzucker. Sie enthalten viele Ballaststoffe und vermindern bzw. verhindern Heißhungerattacken. Da sie Ballaststoffe in löslicher Form enthalten, machen sie für lange Zeit satt. Durch ihren Biotingehalt bringen sie die Haut zum Strahlen und die Haare zum Glänzen. Dazu regulieren sie auch noch die Darmflora und unterstützten die Gewichtsreduzierung.

Grund genug, sich einen Hafershake zu machen:


Das brauchst du dazu:
  • 100 g Haferflocken
  • 600 ml Wasser
  • 1 El Öl
  • ein paar Erdbeeren für den Geschmack

Das musst du tun:

  • Die Haferflocken mit ein wenig Wasser in die Küchenmaschine und 2 Minuten durchmixen.
  • Dann den Rest des Wassers dazu und nochmal 2 Minuten mixen. 
  • Das Öl dazu und noch 1 Minute mixen. 
  • Dann die Erdbeeren dazu und nochmal 1 Minute durchmixen. 


Das war's auch schon. Und das ganze dauert 6 Minuten.



Ich habe heute, weil ich keine Erdbeeren hatte, Kirschgrütze genommen. Das schmeckt auch gut.

Mittwoch, 29. August 2012

Sven Hedin (1865-1952), schwedischer Asienforscher

Ich habe es nie über mich gewinnen können, 
ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue anzuzünden mir die Macht fehlt.

Dienstag, 28. August 2012

Vegane Schokocreme

Nicht gerade kalorienarm, aber das ist Schlagsahne aus Kuhmilch auch nicht. Hin und wieder darf man sich dieses leckere Dessert schon gönnen. 

Zuerst stellst du die vegane Sahne her.

Du brauchst dazu:
     
     1 Päckchen vegane Schlagsahne (100 ml)
     1 Pk. Sahnesteif

Weiters brauchst du:

     40 - 50 g milchfreie Haushaltsschokolade
     1 EL Kakao
     1 Pk. Vanillezucker
     Früchte zum Garnieren


Und so machst du es:
  • erst schlägst du die Sahne mit Sahnesteif auf
  • die Schokolade schmilzt du im Wasserbad 
  • und vermischst sie mit der Sahne, Kakao und Vanillezucker 
  • das Ganze stellst dufür etwa eine Stunde in den Kühlschrank 
  • wenn die Creme ausgekühlt ist, garniere sie mit Früchten




Und wenn du mehr davon willst, musst du die doppelte Menge herstellen. 😀   

Montag, 27. August 2012

"Was esst ihr denn bloß??"

Mit dieser Frage sind wir als Veganer immer wieder konfrontiert. Ja, was essen wir tatsächlich? Nun, vegan sein ist nicht gleichbedeutend mit Verzicht.
Wir essen ALLES, nur verwenden wir für unsere Ernährung keine toten Tiere, und auch nichts, dessen Herstellung mit der Tötung und dem Quälen von Tieren einhergeht (also auch keine Milchprodukte und keine Eier). Bei Honig sind wir noch nicht ganz so konsequent, aber das kommt noch.

Wir wurden immer kreativer und experimentierfreudiger, als wir unsere Ernährung von vegetarisch auf vegan umgestellt haben. Wir haben das Internet durchstöbert und Dinge ausprobiert, an die wir früher nie gedacht hätten. Gerichte auf der Basis tierischer Produkte, die wir früher gern mochten, bereiten wir nun ohne das kleinste Fitzelchen "Tierleid" zu, da es ganz einfach ist, Milch durch Sojamilch und Eier durch Sojamehl zu ersetzen. Für viele Gerichte braucht man überhaupt keinen Ei-Ersatz. Palatschinken zum Beispiel gelingen hervorragend ohne jeden Ei-Ersatz.

Mittlerweile ist wohl auch hinreichend bekannt, dass dem Körper alle benötigten Nährstoffe durch vegane Nahrungsmittel zugeführt werden können, so dass eine gesundheitliche Gefährdung nicht zu befürchten ist.
Wir essen bewusster als früher, wir essen viel Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Soja... und wenn uns danach ist schlagen wir auch mal so richtig zu bei veganer Lasagne, veganem frittiertem Hühnchen, veganer Schokocreme oder Torte.
Also man sieht: wir vermissen nichts! 😀

Rührei mit Champignons vegan

Es ist kaum zu glauben, dass Rührei ohne Ei wesentlich besser schmeckt als mit Ei. 😏

Das brauchst du dazu:

     250 g Tofu natur
     etwas Sojamilch (nach Geschmack)
     1 - 2 TL Salz
     1/2 TL Kala Namak
     1 Prise Pfeffer
     1 EL Kurkuma (für die Farbe)
     1 Zwiebel
     5 - 6 große Champignons
     Öl zum Anbraten


So geht es:
  • die fein geschnittene Zwiebel in heißem Öl rösten
  • Champignons dazugeben und gut anbraten
  • etwas salzen
  • dann aus der Pfanne nehmen
  • Tofu mit der Gabel zerdrücken
  • mit Salz, Pfeffer und etwas Sojamilch durchmischen
  • in heißem Öl 3 - 4 Minuten braten
  • Kurkuma für die Farbe zugeben
  • dann die gebratenen Champignons dazumischen und durch durchrühren



Sonntag, 26. August 2012

Frühstücksweckerl

Brot backen ist eine lustige Sache. Es geht schnell und dazu weiß man noch, was drin ist. Diese Weckerl (für meine deutschen Leser: Brötchen) sind ganz besonders schnell hergestellt und schmecken ausgezeichnet.

Du brauchst dazu:
     300 g Weizenmehl
     150 g Dinkelmehl
     50 g Grieß
     1 TL Salz
     1 Pk. Trockenhefe
     340 ml lauwarmes Wasser
     Öl zum Bestreichen des Blechs

Und so geht es:
  • Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 45 Minuten warm gehen lassen. 
  • Dann denn Teig mit einer Teigspachtel aus der Schüssel lösen, in 8 bis 10 Teile teilen und zu Weckerl (Brötchen) formen.
  • Die Weckerl auf ein mit Öl bestrichenes Backblech legen und mit einem scharfen Messer einschneiden. Dann mit einem Küchentuch bedecken.
  • Den Backofen auf 250° vorheizen.
  • Wenn der Ofen heiß ist, die Brötchen mit einem Pinsel mit Wasser bestreichen bis sie feucht glänzen.
  • Dann in den Ofen schieben und etwa 20 Minuten goldbraun backen.
Und so sehen sie dann aus:


Samstag, 25. August 2012

Spätzle mit gerösteten Zwiebeln vegan

Dazu haben wir heute Erbsensauce gekocht. Und die Zwiebeln - naja, die sind etwas dunkel geraten. Hat aber dennoch seht gut geschmeckt.

Zutaten:

     400 g Mehl
     1 TL Salz
     500 ml Wasser
     2 große Zwiebeln
     Öl zum Rösten des Zwiebels
     1 - 2 EL Margarine

Zubereitung:
  • Mehl und Salz miteinander mischen und nach und nach das Wasser dazu gießen, so dass ein zähflüssiger Teig entsteht. 
  • Teig mindestens 10 Minuten ruhen lassen und dann nochmal gut durchschlagen.
  • Währenddessen die Zwiebeln in Ringe schneiden in in Öl goldbraun braten. 
  • Spätzle in kochendes Wasser schaben und nach ca. 5 Minuten herausnehmen, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.
  • Die Spätzle mit kaltem Wasser abschwenken und in einer Pfanne mit zerlassener Margarine nochmal kurz erwärmen.
  • Auf Teller anrichten und mit den Zwiebelringen garnieren.