Sonntag, 21. September 2014

Preiselbeermarmelade



Preiselbeermarmelade ist wirklich schnell und einfach herzustellen. Etwas langwierig ist es allerdings, die Preiselbeeren zuerst von allen Blättchen und Stielen zu befreien. Durch ihren hohen Pektingehalt sollte man sie mit normalem Zucker herstellen können. Ich habe das allerdings selbst noch nie versucht. Ich habe jedoch vom Gelierzucker eine geringere Menge verwendet.

Du brauchst dazu:

     1 kg Preiselbeeren
     600 g Gelierzucker
     1/8 l Wasser


Und so machst du die Marmelade:
  • du befreist die Preiselbeeren gründlich von allen Blättchen und Stielen
  • dann gibst du die Preiselbeeren, den Gelierzucker und das Wasser in einen Topf und lässt alles miteinander etwa 6 - 7 Minuten kochen
  • die heiße Marmelade füllst du in Gläser, verschließt sie gut und stellst sie für mehrere Stunden auf den Kopf
  • dann drehst du sie um und lässt sie fertig auskühlen

Donnerstag, 31. Juli 2014

Marillenknödel vegan

Marillenknödel sind  ganz leicht vegan herzustellen. Von allen Rezepten, die ich bislang ausprobiert habe, ist dies das beste. Der Teig wird locker und flaumig.



Für den Teig brauchst du:
  • 2 EL Pflanzenmargarine
  • 130 g Mehl
  • 250 g veganen Topfen (alternativ dazu geht auch die Creme Vega Dr. Oetker)
  • 80 g Wezengrieß
  • 1 EL Apfelmus
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz
  • 6 - 8 Marillen (Aprikosen für meine deutschen Leser)
  • Würfelzucker (oder alternativ Birkenzucker)

Für die Semmelbrösel:
  • 100 g pflanzliche Butter oder Margarine
  • 120 g Semmelbrösel
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 50 g Staubzucker

Das ist nun zu tun:
  • Erwärme die Butter in einer Pfanne, bis sie geschmolzen ist
  • Verrühre alle Zutaten (die geschmolzene Butter, das Mehl, den Topfen, den Grieß, das Apfelmus, den Agavendicksaft und etwas Salz) miteinander in einer Schüssel und lasse den Teig eine Stunde ruhen.
  • Wasche und entkerne die Marillen
  • stecke ein Stück Würfelzucker in die Mitte, bzw. fülle etwas Birkenzucker hinein (ist gesünder und hat weniger Kalorien
  • Umhülle nun die Marillen mit einer dünnen Teigschicht (wenn du deine Hände in Mehl tauchst, klebt der Teig nicht an deinen Händen)
  • Erhitze leicht gesalzenes Wasser in einem Topf, lege die Knödel hinein und koche sie etwa 15 - 20 Minuten (wenn die Knödel hochsteigen, sind sie fertig. Achte, dass sie nicht am Boden ankleben, sonst kommen sie nie hoch)


Für die Semmelbrösel...
  • erwärme die Margarine in einer Pfanne und brate die Semmelbrösel darin, bis sie leicht gebräunt sind
  • füge den Agavendicksaft hinzu und lasse ihn kurz karamellisieren
  • wälze die fertigen Marillenknödel darin


Mittwoch, 9. Juli 2014

Jostabeeren-Marmelade

Jostabeeren sind eine Kreuzung aus Stachelbeeren und Johannisbeeren. Sie sind etwas größer als Stachelbeeren und haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Ich esse sie gerne roh. Jedoch ist unser Strauch so riesig und trägt so viele Beeren, dass ich sie unmöglich alle essen kann. Daher habe ich beschlossen, Marmelade herzustellen.




Man braucht dazu nur:

      Jostabeeren 
      Gelierzucker
      eventuell ein paar Äpfel



So machst du die Marmelade:
  • erst befreist du die Jostabeeren von Stielen und Blättern
  • dann gibst du sie in einen Topf
  • eventuell fügst du noch je nach Geschmack geriebene Äpfel hinzu
  • das Ganze zerkleinerst du kurz mit dem Pürierstab
  • dann gibst du den Gelierzucker dazu (je nachdem, welchen du gekauft hast, ist das Mischungsverhältnis 1:1, 2:1 oder 3:1)
  • verrühre den Zucker mit den Jostabeeren und lasse das ganze aufkochen
  • die Marmelade muss einige Minuten kochen
  • dann füllst du die Marmelade in Gläser, die du vorher heiß ausgespült hast
  • schraub die Gläser zu und stelle sie für 10 Minuten auf den Kopf
  • dreh sie dann wieder um und lass sie vollständig auskühlen

Dienstag, 8. Juli 2014

Vegane Apfeltaschen

Heute haben wir Apfeltaschen aus Blätterteig gebacken. Einfach herrlich!! Das könnte unser Lieblingsessen werden! 😏


Du brauchst dazu:
  • 1 veganen Blätterteig
  • 4 - 5 Äpfel
  • 1 - 2 EL Zucker
  • etwas Zitronensaft
  • etwas vegane Margarine
  • etwas Staubzucker

Das ist zu tun:
  • die geschälten und entkernten Äpfel schneidest du blättrig
  • dann erhitzt du in einer Pfanne die Margarine
  • wenn sie zerlaufen ist, gibst du die Äpfel, den Zucker und den Zitronensaft dazu und dünstest das Ganze, bis die Äpfel weich sind
  • den Blätterteig schneidest du in Quadrate, legst auf eine Hälfte die Äpfel und schlägst die andere Hälfte darüber
  • die Enden drückst du etwas fest
  • dann bäckst du die Apfeltaschen im vorgeheizten Backrohr bei 180° etwa 20 Minuten
  • zum Schluss bestreust du sie mit Staubzucker

Donnerstag, 3. Juli 2014

Überbackene Polentalaibchen vegan

Den Tipp habe ich heute von einer Kollegin bekommen, und hab natürlich sofort die "vegane Version" ausprobiert. Die Laibchen sind schnell hergestellt und schmecken wirklich super. Ich habe den Polenta nicht gewogen, sondern gemessen. Daher die Mengenangabe in Bechern.

Du brauchst dazu:

     1 Becher Polenta
     2 Becher Wasser
     1 kleine Zwiebel
     1 Karotte
     Petersilie
     2 El veganen Sauerrahm
     1 EL Reismehl
     1 Suppenwürfel (Gemüsesuppe)
     Salz
     Öl
     veganen Käse


Das musst du tun:
  • erst brätst du den Polenta in 2 EL Öl ein wenig an
  • dann gießt du ihn mit dem Wasser, in dem du den Suppenwürfel aufgelöst hast, auf, lässt ihn kurz aufkochen und danach noch etwa 30 Minuten quellen
  • in der Zwischenzeit röstest du die fein geschnittene Zwiebel und die geriebene Karotte in etwas Öl an
  • nun vermischst du den Polenta mit der fein gehackten Petersilie, dem gerösteten Zwiebel und der Karotte
  • den Sauerrahm verrührst du mit dem Reismehl, und diese Masse vermischst du ebenfalls mit dem Polenta
  • danach formst du mit feuchten Händen Laibchen, legst sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und legst auf jedes ein Stückchen Käse
  • nun bäckst du die Laibchen im vorgeheizten Rohr bei 200° etwa 20 Minuten


Mittwoch, 30. April 2014

Artur Schopenhauer

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."


Sonntag, 20. April 2014

Vegane Osterjause

Vegane Wurst essen wir nicht oft. Aber hin und wieder darf es sein. Hier auf der Platte sind vegane Wurst, veganer Leberkäse, veganer Käse 



kalte vegane Wiener Schnitzel, Chillitofu, vegane Rostbratwurst, Paprikawürstchen...


Radieschen, Gurkenscheiben, Tomaten, Essiggurkerl, Maiskölbchen und Oliven.


Die Aufstriche sind vegane Bratlfettn und veganer Ei-Aufstrich


Samstag, 12. April 2014

Smoothie

Es muss nicht immer Kaffee sein. Wir haben uns entschieden, zum Frühstück (wenn möglich grünen) Smoothie zu trinken. Dieser hier ist zwar nicht besonders grün, aber immerhin sind Löwenzahnblätter dabei.

Er besteht aus:
2 Äpfeln
2 Bananen
2 Kiwis
1 Karotte
einigen Blättchen Erdbeerminze und Stevia (wir verwenden wahlweise auch Schokominze oder was wir sonst halt im Garten haben)
und einigen Löwenzahnblättern
Da wir keinen Hochleistungsmixer besitzen, stellen wir die Smoothies einfach mit dem Pürierstab her. 

Morgen wird er grüner, denn wir haben heute frische Spinatblätter und Feldsalat gekauft. Und wenn im Garten der Mangold fertig ist, kommt auch wieder Mangold dazu.
So sollte der Smoothie zusammengesetzt sein:

     33 % Früchte
     33 % Blattgemüse (Spinatblätter, Salate, Blätter)
     33 % Wasser



Aus dem Shop

Mittwoch, 2. April 2014

Veganes Szegediner Gulasch



Das brauchst du dazu:

  •      1 Stk. Zwiebel (groß)
  •      3 Kartoffeln
  •      2 Knoblauchzehen
  •      1 Pk. Sojawürfel
  •      300 g Sauerkraut
  •      1 EL Tomatenmark
  •      2 - 3 EL veganen Sauerrahm
  •      1 EL Mehl
  •      Paprika
  •      Kümmel
  •      Salz
  •      Öl


So machst du es:
  • die Zwiebeln fein schneiden und in heißem Öl goldgelb anrösten
  • Tomatenmark und Paprikapulver dazugeben, Hitze reduzieren und gut durchrühren
  • dann mit Wasser aufgießen
  • mit Salz, Kümmel und Knoblauch würzen
  • Sojawürfel und die gewürfelten Kartoffeln dazugeben und etwa 10 - 15 Minuten kochen 
  • danach das gewaschene und geschnittene Sauerkraut dazugeben und bei geringer Hitze weich kochen 
  • eventuell zwischendurch nochmal aufgießen
  • abschließend mit Mehl mit Sauerrahm verrühren und das Gulasch damit binden